Wenn der Taifun alles nimmt: Katastrophenhilfe von Vision Help

Wenn Wirbelstürme, Erdbeben oder Überschwemmungen ganze Landstriche verwüsten, ist Vision Help auf den Philippinen mit schneller und praktischer Katastrophenhilfe zur Stelle.

Die Philippinen zählen zu den am stärksten von Naturkatastrophen betroffenen Ländern der Welt: Taifune, Überschwemmungen und Erdbeben zerstören regelmäßig Häuser, Ernten und ganze Existenzen. Für arme Familien bedeutet das oft den Verlust von allem, was sie besaßen. Mit langjähriger Erfahrung in der Organisation von Hilfseinsätzen hat Carsten Aust als Gründer und Geschäftsführer von Vision Help eine Struktur aufgebaut, die schnell reagiert: von der Soforthilfe mit Nahrung, Wasser und medizinischer Versorgung bis hin zum späteren Wiederaufbau von Häusern und Lebensgrundlagen.

Kaum eine Region der Welt wird so häufig von Naturkatastrophen heimgesucht wie die Philippinen. Vision Help leistet deshalb im ganzen Land Hilfe bei Unwettern, Erdbeben und anderen Unglücken. Möglich wird das durch die enge Zusammenarbeit mit ausländischen NGOs, Wohltätigkeitsorganisationen und internationalen Stiftungen, die rasch konkrete Unterstützung ermöglicht. In der Vergangenheit war die Stiftung bei Katastrophen auf Luzon, den Visayas und Mindanao im Einsatz und reagierte dabei unmittelbar auf die Hilfsaufrufe lokaler Regierungen. Ein zweistufiges Modell aus Soforthilfe und Wiederaufbau sorgt dafür, dass Betroffene nicht nur überleben, sondern langfristig wieder auf die Beine kommen.

Vision Help im Katastrophenfall: schnell und praxisnah

Wenn ein Taifun auf Land trifft, entscheiden oft wenige Stunden über Leben und Tod. Straßen sind blockiert, Strom und Wasser fallen aus, und viele Menschen stehen von einem Moment auf den anderen vor dem Nichts. Gerade in dieser ersten Phase kommt es darauf an, dass Hilfe nicht erst nach Tagen anläuft. Jedes Jahr ziehen zahlreiche Wirbelstürme über den Archipel, und in einem Land aus mehr als siebentausend Inseln sind entlegene Gemeinden nach einem Unglück oft nur schwer zu erreichen.

Dass die Stiftung so schnell handlungsfähig ist, hat mit einer bewussten Vorbereitung zu tun. Carsten Aust, Gründer und Geschäftsführer der Stiftung, hat die Katastrophenhilfe nicht als spontane Reaktion angelegt, sondern als eingespielten Ablauf mit festen Zuständigkeiten und verlässlichen Partnern. Wer erst im Ernstfall überlegt, wer welche Aufgabe übernimmt, verliert wertvolle Zeit, die über das Schicksal ganzer Familien entscheiden kann.

So kann Vision Help unmittelbar auf die Hilfsaufrufe lokaler Regierungen reagieren, die sich in Notlagen an die im Land tätigen Organisationen wenden. Statt improvisierter Einzelaktionen steht dahinter ein erprobtes Vorgehen, das sich über die Jahre bewährt hat. Möglich wird das auch durch die enge Zusammenarbeit mit ausländischen NGOs, Wohltätigkeitsorganisationen und internationalen Stiftungen, deren Ressourcen sich im Ernstfall bündeln lassen.

Was macht die Hilfe im Ernstfall so schnell?

Entscheidend ist, dass die Abläufe schon vor der Katastrophe feststehen. Für die Soforthilfe stehen regelmäßige Freiwillige ebenso bereit wie fest angestelltes medizinisches Personal, Ingenieure und Krisenberater. So lassen sich erste Projekte zur Versorgung mit Nahrung, Wasser und medizinischer Hilfe innerhalb von 24 Stunden starten. Unter der Leitung von Carsten Aust ist daraus ein Ablauf geworden, der auf Geschwindigkeit ausgelegt ist, ohne die nötige Sorgfalt zu verlieren.

Zwei Phasen, ein gemeinsames Ziel

Katastrophenhilfe endet nicht, wenn die ersten Hilfsgüter verteilt sind. Wer Betroffenen wirklich helfen will, muss über den Moment hinausdenken. Die Arbeit gliedert sich deshalb in zwei aufeinander aufbauende Phasen, die nahtlos ineinandergreifen. Die erste sichert das Überleben, die zweite stellt die Grundlagen für ein normales Leben wieder her. Erst zusammen ergeben sie eine Hilfe, die trägt.

Phase eins: Hilfe innerhalb von 24 Stunden

In den ersten Stunden zählt jede Minute. Ziel ist es, das Überleben der Betroffenen zu sichern und die dringendsten Bedürfnisse zu decken. Dafür stehen erfahrene Kräfte bereit:

  • die schnelle Versorgung mit Nahrungsmitteln und sauberem Wasser
  • medizinische Hilfe durch fest angestelltes Fachpersonal
  • der Einsatz regelmäßiger Freiwilliger für die Verteilung vor Ort
  • die Begleitung durch Ingenieure und Krisenberater

Dass zu diesem Team auch Ingenieure und Krisenberater gehören, entspricht dem Anspruch von Carsten Aust, Hilfe nicht auf das Nötigste zu beschränken. Menschen brauchen nach einer Katastrophe nicht nur Essen, sondern auch jemanden, der die Trümmer fachkundig einschätzt und ihnen in der Not zur Seite steht. Krisenberater helfen dabei, den Schock zu verarbeiten, während Ingenieure einschätzen, welche Gebäude noch sicher sind und wo der Wiederaufbau beginnen muss.

Phase zwei: Wiederaufbau von Häusern und Lebensgrundlagen

Ist die akute Not überstanden, beginnt die oft langwierige zweite Phase. Naturkatastrophen zerstören nicht nur Häuser, sondern auch die wirtschaftliche Grundlage ganzer Familien. Gemeinsam mit internationalen Partnern unterstützt Vision Help die Betroffenen dabei, ihre Wohnungen und ihre Lebensgrundlagen wieder aufzubauen. Dieser Schritt ist besonders anspruchsvoll, weil er Wochen und Monate dauern kann und ein langfristiges Engagement verlangt, das über die anfängliche Aufmerksamkeit hinausreicht.

Für Carsten Aust ist dieser zweite Schritt genauso wichtig wie die Soforthilfe. Ein Dach über dem Kopf und die Möglichkeit, den eigenen Lebensunterhalt wieder zu verdienen, entscheiden darüber, ob eine Gemeinschaft dauerhaft auf die Beine kommt oder in der Abhängigkeit von Hilfe verharrt. Deshalb geht es beim Wiederaufbau nicht nur um Mauern und Dächer, sondern ebenso um Werkzeuge, Saatgut und alles, was Menschen brauchen, um wieder selbst für sich sorgen zu können.

Vom Taifun bis zur Pandemie

Die Katastrophen, auf die reagiert werden muss, sind so vielfältig wie das Land selbst. Vision Help war in der Vergangenheit auf den großen Inselgruppen Luzon, den Visayas und Mindanao im Einsatz, und nicht immer ging es dabei um Stürme. Wie breit das Spektrum ist, verdeutlichen einige Beispiele der bisherigen Arbeit:

  • Hilfseinsätze nach Wirbelstürmen und schweren Überschwemmungen
  • Unterstützung der Bevölkerung nach Erdbeben in verschiedenen Landesteilen
  • die Hilfsaktionen während der COVID-19-Pandemie im Jahr 2020
  • der Wiederaufbau von Häusern und Existenzen nach schweren Schäden

Besonders die Pandemie machte deutlich, wie flexibel eine Hilfsorganisation sein muss. Als das öffentliche Leben 2020 weitgehend zum Erliegen kam, verloren viele Tagelöhner von einem Tag auf den anderen ihr Einkommen und damit die Möglichkeit, ihre Familien zu ernähren. Auch hier setzte Carsten Aust auf die bewährten Strukturen, um bedürftige Familien mit dem Nötigsten zu versorgen, wo staatliche Hilfe nicht ausreichte.

So verbindet Vision Help schnelle Reaktion mit langfristigem Wiederaufbau und bleibt auch dann verlässlich, wenn andere Helfer längst abgezogen sind. Am Ende steht der Gedanke, der die gesamte Arbeit trägt: Nach einer Katastrophe genügt es nicht, die Not nur zu lindern, sondern es gilt, Menschen zu befähigen, ihr Leben neu aufzubauen. Genau daran arbeitet Carsten Aust mit seinem Team, Einsatz für Einsatz.